Mit ‘Tipi am Kanzleramt’ getaggte Beiträge

Desiree Nick, Bar jeder VernunftGestern war Premiere von Désirée Nicks Bühnenprogramm “Ein Mädchen aus dem Volk”. Wir kamen fast zu spät, denn Berlin war gestern zur Rushhour richtig voll. Das fällt mir, der sonst viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, ja gar nicht so auf.
Es war nicht nur ihr Premierenabend in der Bar jeder Vernunft, sondern Frau Nick, die ausgebildete Baletttänzerin mit der Kodderschnauze, feierte gestern mit uns Ihr 25 jähriges Bühnenjubiläum. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH schonmal an dieser Stelle.

Désirée Nick ist ja quasi eine Resident im Tipi am Kanzleramt und der Bar jeder Vernunft, und so war das Haus gut besucht mit anderen Künstlern der beiden Veranstaltungsorte, Freunden, Presse und mir.
Es sollen wohl auch viele Damen aus Vorabendserien wie Gute Zeiten… unter den Gästen gewesen sein, wie mir noch vor Ort aufgeregt berichtet wurde ;) Ich selber habe einen Juror aus Heidis Topmodelcasting erkannt und natürlich Herrn Jan-Henrik Scheper-Stuke den Junior Chef von Edsor Kronen, und er hat mir NICHT zugelächelt obwohl ich eine Krawatte trug.

Aber nun zu Désirée Nick und ihrer Show.
Ich hatte ein bisschen Unbehagen als ich die Einladung bekam, denn mein Bild von Frau Nick als Königin des Dschungelcamps und Klatschkolumnistin bei RTL ist (war) nicht das Beste. Aber ich hatte die Ahnung, dass Sie mir auf einer kleinen Bühne mit Berliner Bezug besser gefallen wird als auf der “Großen” Bühne in Australien. Und dem war dann auch so.

Desiree Nick, Bar jeder Vernunft

Gleich mit dem ersten Stück, in dem es um Bouletten und Berlin ging, eroberte Sie mein Herz. Was mir an Ihr gefällt ist, dass Sie auf der Bühne zu sich genauso frech, rotzig und überheblich ist wie sonst im TV nur zu anderen.Sie weiß, dass es Frauen gibt mit besseren Gesangsstimmen… aber das stört Sie nicht und mich ab mitte des Abends auch nicht mehr.

In der Pause traf ich noch einen Bekannten von Berlin.de und konnte ein Paar Bilder der Location machen. Das jugendstil-Spiegelzelt in der die Bar untergebracht ist, ist für mich eine der schönsten Bühnen der Stadt.
Wikipedia weiß zu Berichten:
Das im Jugendstil gehaltene Spiegelzelt wurde 1912 in den Niederlanden als Danse Paleis erbaut. Ursprünglich diente es als saisonales Ball- und Tanzzelt in den mondänen Seebädern Flanderns und der Niederlande. Noch 1920 konnte man es auf der Weltausstellung in Antwerpen bewundern, bis es aus der Mode kam. Der Produzent Ueli Hirzl erwarb es Anfang der 1980er Jahre und übergab es 1992 an die Begründer der Bar jeder Vernunft, Lutz Deisinger und Holger Klotzbach (früheres Mitglied der anarchistischen Kabarettgruppe Die 3 Tornados).

Am Ende der Veranstaltung bekam ich sogar noch ein Foto mit der Dame.
Ich kann jedem Berlinbesucher aber auch Bewohnern sowie Ureinwohnern einen Abend mit Frau Nick ans Herz legen.

Danach ging es dann noch zu Curry36 am Zoo und danach wieder einmal mit drive-now in Richtung Bett.

Mehr Fotos gibt es auf der Seite von AM ENDE DES TAGES

Plakat Hanoch Rosenn

Last week I went to see Hanoch Rosenn – also called Prince of Mime – in his show Speechless at Tipi am Kanzleramt. I am always open for something new when going to see an event or show but when someone is a mime artist of course I am looking forward – I myself having a lively facial expression rather than being the talkative type ;)

The staff at Tipi were friendly and professional als always in spite of the hectic atmosphere of the opening night. My special thanks go to Annette who issued a new ticket for me when I had lost mine within 8 minutes.

(hier geht’s zum Artikel in Deutsch)

When I watched Rosenn’s videos on YouTube preparing for the event I was afraid the spectacular 3D would detract me from his patomime and from his presence on stage – but to the contrary. After the first 5 minutes the 3D show was no more than a nice add-on to the real show – Rosenn.

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im TipiA very nice man was sitting at our table – he introduced himself with the words: “Good evening, I write slating reviews.” As it turned out he was a very likeable and refined critic for Orpheus.
As I am only a guest and tourist in Berlin I am not allowed to take photos during the show. These were taken before.

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im Tipi

The show itself was great – but, alas, how can I describe a ‘show without words’ in words?

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im Tipi

Then there was the aftershow party with bubbly, canapés and smalltalk with Hanoch Rosenn and the press. And – yes, he can talk. But as I am not fluent in Hebrew it was easier for me to understand his mime on stage. I liked the episode between the grown-up son and the father or the one about the pill for all occasions. Rosenn has a wonderful sense of humour and I liked him best when he ‘told’ the deeply moving stories. Thank you, Hanoch Rosenn.

Hanoch Rosenn im Tipi

Hanoch Rosenn im Tipi

After the Tipi we moved on to Compuccino’s party.

Plakat Hanoch RosennIch hatte letzte Woche das Vergnügen Herrn Hanoch Rosenn, den Prince of mime - wie er auch genannt wird -, in seiner Show Speechless im Tipi am Kanzleramt erleben zu dürfen. Ich gehe ja immer möglichst offen und unvoreingenommen zu Events und Veranstaltungen, aber jemand, der Pantomime macht, hat bei mir natürlich gleich einen Stein im Brett, denn ich hab’s ja auch nicht so mit dem Reden und mache mehr über Mimik ;)

Das Personal im Tipi war freundlich und souverän wie immer, auch bei etwas hektischeren Premierenveranstaltungen. Besonderer Dank meinerseits gilt diesmal Annette, die mir noch schnell ein Ersatztickt ausgestellt hat. Ich hatte es nämlich in 8 Minuten geschafft, meines zu verlegen.

(mehr…)

Ich hatte gestern das Vergnügen meinen neuen Anzug das erste mal standesgemäß auszuführen. Ich war zur Premierenvorstellung des Bühnenprogramms Pyjama Party von Malediva ins Tipi am Kanzleramt geladen.

Der Berlintourist bei Malediva im TipiJetzt musste ich doch gearde mal auf die Seite von Malediva gehen und schauen wie die Jungs denn selber nennen was Sie machen. Ich lese da von Boulevardkomödie, was die Sache ziemlich gut trifft.

Das schwule Pärchen agiert diesmal auf einer Bühne, die nur aus einem Riesen Bett besteht, wieder als Großmeister des gehobenen Ehekrachs.

Ich als Hete bin ja seit jeher fasziniert von homosexuellen “Pärchenstudien”. Es ist für mich immer beruhigend zu sehen das die Ärmsten ja fast genau die gleichen Probleme haben wie alle Pärchen.

Begeistert hat mich an dieser Veranstaltung der Premierencharakter, der bei meinen vielen Besuchen im Tipi noch nie so präsent war. Da kamen Texte wohl nicht so wie geprobt und erzeugten beim Mitspieler sowie beim Publikum für herrliche Lacher, da gab es Hänger beim Singen die Ihnen niemand übel nahm.

Ich hoffe das Stück bleibt auch bis zur letzten Vorstellung so liebevoll Chaotisch.

Der Berlintourist vor dem Tipi

Der Himmel über Berlin

Das Zelt