Wild at Heart

Veröffentlicht: Januar 23, 2012 in über mich, Gastronomie
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Empfang im Naked Lunch„Liebe geht durch den Magen.“ Dieser Spruch bewahrheitet sich in diesem besonderen Fall in der Gestalt, als dass ich die Liebe welche die 3 Veranstalter und Köche des RollinRestaurants den Lebensmitteln und dem Kochen entgegenbringen wirklich schmecken konnte.

Gastgeber und Initiatoren des RollinRestaurants sind Paul, Paul und Björn. Als ambitionierte Amateurköche stehen Sie in der noch jungen Tradition der SupperClubs, heben das Event durch ausgefallene Locations allerdings noch um einige Ebenen.

Die begehrten Plätze für den Abend wurden durch 20 Tickets die man per Mail bestellen konnte vergeben. Der glücklichen Besitzer eines Tickets durften noch einen Gast ihrer Wahl mitbringen, womit wir dann auf 40 kochaffine Feinschmecker kammen.

Empfangen wurden wir mit einem heißen Rumpunsch mit Butter, der nicht nur süß sondern auch sehr lecker war. Die erste halbe Stunde wurde so also nicht nur zum warm werden der Gäste untereinander genutzt.

RollinRestaurant

RollinRestaurant

RollinRestaurant

RollinRestaurant

RollinRestaurant
presents
WILD AT HEART
elk, brussels sprouts, cheese

deer, dumpling, pickles

cake, pear, mousse

Als gegen 20 Uhr Alle einen Platz an den zwei langen Tafeln gefunden hatten kam der erste Knaller.
In der Bilderreihe über der Speisekarte zeigt das dritte Foto KEINEN Cappuccino sondern die nicht angekündigte Suppe.

Eine Kastaniensuppe in der – dem leckeren Geschmack nach zu Urteilen – eine ganz schöne Menge des Wildfonds verarbeitet wurde.

Dann ging’s richtig Wild zur Sache🙂

Denn weiter ging es mit einem Elchkalbcarpaccio mit geliertem Saft einer Beere dessen Namen ich noch nachreiche von Preiselbeeren (Danke Paul), dazu drei feine Blätter blanchierten Rosenkohl und einer leichten Käsesoße.
Das rohe, gebeizte Flesich war so zart und schmeckte aber im Gegensatz zu einem Rindercarpacchio so fein, so süß, dass mein Tischnachbar und ich uns was die Würze angeht an afrikanisches Trockenfleisch (Biltong) erinnert fühlten.

RollinRestaurant

RollinRestaurant



Nach einer Zigarettenpause gab es dann Hirschsteak mit gefüllten Knödeln und pickled (sauer eingelegtem – könnte man auf neudeutsch sagen) Gemüse. Serviert wurde mir dieser Gang von Paul Fritze höchst persönlich, was eine echte Ehre für mich war.

Ich habe mir bis zu diesem Samstag nicht wirklich viel aus Wild gemacht, aber jetzt hat es jedes künftige Wildgericht in meinem Leben schwer, denn es muss sich aus Gängen mit diesem Menü messen.
Zum Wild bestellten wir uns einen Primitivo ich glaube einen 2009er, neben dem harmonischen Zusammenspiel ist der faire Preis des Weins zu erwähnen, sowie überhaupt die Location, das Personal und der Chef des Naked Lunchs die Leistungen der drei Kochprofis toll ergänzte.
Nach einer weiteren kurzen Pause gab es dann zum Abschluß ein leckeren (Wie oft habe ich jetzt dass Wort lecker benutzt? Ich brauch ein Synonymwörterbuch.)Toffeecake, eingelegte Birne und einen Zubereitung aus Yoghurt, Sahne und Ingwer, wenn ich richtig aufgepasst habe.

RollinRestaurant

Paul

RollinRestaurant

Björn

RollinRestaurant

Paul



Ein ganz ganz großes Dankeschön an Björn und die beiden Pauls.

Satt und zufrieden,
der Berlintourist
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Weitere Artikel:

http://rollinrestaurant.com/?p=113

http://www.uberlin.co.uk/a-wild-weekend-in-berlin/

http://instagr.am/p/i68uo/

Kommentare
  1. James sagt:

    Great post! Thanks a lot for the link auch

  2. Danke Dir lieber Boris. Schön, dass Ihr es geschafft habt. Hat viel Spaß gemacht und die Beere, war wie in jedem Gang: Preiselbeere🙂

  3. […] very nice things about the night out. Thanks to Zoe & James from Uberlin & Boris a.k.a. Berlintourist for those very flattering words. It was our pleasure to serve all of […]

  4. […] ich letztens beim Wild at Heart Menü fürstlich essen durfte war die Currywurst am Alex ein echter Griff ins Klo. Aber einer muss […]

  5. […] uns schnell noch ein Bier geschnappt dem Paul Fritze hallo gesagt, bei dem wir letztens so lecker essen waren, und der auch vor Ort war und dann ging es auch schon los. Ich wollte ja erst noch meckern, […]

  6. […] ist Wild, egal ob das Menü Wild at Heart oder der Kneipenchor Berlin im Wild […]

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