Ignite Berlin – In der Kürze liegt…

Veröffentlicht: Mai 24, 2012 in Event
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…die Würze.
Ich treibe mich in Berlin ja nicht nur an touristischen Hotspots herum und besuche Sehenswürdigkeiten, so wie es sich für einen ordentlichen Berlintouristen gehört. Ich bin auch viel auf Konferenzen und Messen, weil ich auch hier Berlin erlebe, entdecke und lerne, und im besten Fall gibt’s auch noch Freibier😉
Gestern war es keine Konferenz aber es ging schon um Vorträge. Doch im Mittelpunkt der Ignite Berlin stand die Vortragstechnik an sich weniger das Thema.
Jeder hat bestimmt schon lange, langweilige, zähe Präsentationen erlebt, vielleicht unterstützt von schlechten, textüberladenen Folien, die per Powerpointpräse (so sagt man hier in Berlin) auf eine Leinwand projiziert werden.

Die Technik bzw das Konzept der Vorträge gestern war folgender:
Jeder Redner hat 20 Folien die jeweils genau 15 Sekunden angezeigt werden, ein Anhalten oder gar Vor- oder Zurückblättern ist nicht möglich. So ergibt sich eine Gesamtlänge eines jeden Vortrags von 5 Minuten. Diese „Disziplin“ ist also nichts für Politiker, Drumrumreder oder andere Ausschweifer😉

Ein ähnliches Format, welches schon hinreichend dokumentiert und praktiziert wird nennt sich Pecha Kucha und wird auf Wikipedia beschrieben.

Ich war sehr sehr früh vor Ort, ich glaube sogar als erster Zuhörer. Ich habe mich erstmal mit einem Bier Bier draußen hingesetzt und erlebt wie es sich füllt (mach ich sehr gerne).
Die Location, der Supermarkt ist eine zum Co-Workingspace umfunktionierte Ladenzeile in der Brunnenstrasse, die ziemlich direkt an den Mauerpark grenzt

Zuerst war ich ja erschrocken, als die Gäste, die nach mir kamen, fast alle Englisch sprachen, sowie die Leute aus der Organisation des Events. Ich habe mal wieder das Kleingedruckte zur Veranstaltung nicht gelesen. Aber egal, wir sind ja in Berlin und ich muss mein Englisch schulen.

Erstaunt war ich von der Offenheit und Kontaktfreudigkeit der Gäste. Eine Stunde vor Beginn kamen völlig Fremde Menschen ganz locker ins Gespräch, wie gesagt meist Englisch. Aber eines der ersten Wörter, das ich verstand, war Suchmaschienenoptimierung . Eine junge Dame, frisch aus Leipzig nach Berlin gezogen erzählte einer Mexikanerin von ihrem neuen tollen Job als Trainee bei AKM3 in der Stadt. Für mich schloss sich insofern der Kreis als dass der Andre Alpar, den ich als Veranstalter der OMCap im letzten Jahr kennen lernte, ja jetzt groß bei AKM3 mitmischt.

Nach dem Hallo, Hello und dem „Wer bist Du, was machst Du“ ging es pünktlich um 20:00 Uhr los.

Meine Favoriten der acht Sprecher/in waren Louisa Heinrich, Caroline Drucker und Marcus Brown (Ein verrückter Typ)

Louisa sprach von dem Umstand, dass Du dich zwar an ein Gespräch eine Begebenheit erinnern kannst, nicht aber wann diese stattfand. Kennt Ihr das auch?! Was die Folien anbelangt war Sie schlau und mutig zugleich, denn sie zeigte ein escheresk anmutendes Bild einer Uhr die sich in einer Spirale wiederholte, die sich alle 15 sekunden um ein paar Grad drehte. Dadurch war Sie nicht abhängig vom Inhalt der Folien und konnte frei reden, hatte allerdings auch keinen richtigen Anhaltspunkt wieviel Zeit Ihr noch blieb.

Caroline fasste in nur 5 Minuten zusammen wie eine gelungene Präsentation auszusehen hat, und das so präzise, informativ und unterhaltsam das mir die Luft weggeblieben ist. Was ich von Ihr mitnehme ist üben üben üben.

Der Künstler sprach von der Möglichkeit im virtuellen Raum des Internets sich Charaktere aufzubauen und mit und durch sie Schabernack zu treiben, inklusive die Möglichkeit sein Avatar sterben und wieder auferstehen zu lassen. (Wenn ich Ihn richtig verstanden habe)

Einen ganz tollen Beitrag, der auch besser auf die Vorträge eingeht, hat eine liebe Freundin von mir geschrieben die mich auch auf den Event aufmerksam gemacht hat.

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