Berlin, Hauptstadt der Currywurst

Veröffentlicht: Juli 16, 2012 in Gastronomie
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Letzte Woche passierte so einiges in Sachen Currywurst in Berlin.
Zum einen eröffnete „Ziervogel’s Kult-Curry“ am Senefelder Platz, unweit von Konopke.
Interessant an dieser Eröffnung ist, dass der Betreiber, der Herr Ziervogel der Sohn
der jetzigen Chefin von Konopkes Currybude ist. Wie aus der Presse zu lesen ist, hatte Mutter Ziervogel versucht, per Gerichts-Verfügung gegen den Namen der Konkurrenz-Bude vorzugehen. Wir waren am Donnerstag um 11:00 Vormittags dort und die Mannschaft um die sympatische Frau Ziervogel kümmerte sich rührend um uns. Und <Herr Ziervogel stand persönlich, gut gelaunt hinter dem Tresen.
Aber es ging ja um die Wurst.
Ich bestellte eine mit und eine ohne, normal scharf (damit die Schärfe nicht vom Geschmack der Sauce und der Wurst ablenkt). Obwohl ich ja eher der mit-Darm-Currywurst-Esser bin hat auch die ohne echt gut geschmeckt. Alleinstellungsmerkmal an der Wurst ist das Gewürz Majoran, welches Herr Ziervogel wohl mehr verwendet als seine Frau Mama und viele andere Currybuden in der Stadt.


Danach ging es direkt weiter nach Köpenick zur pompösen Eröffnung von „Madame Curry„. Da wird die Currywurst zur Konzept- bzw. Eventgastronomie.
Der Laden ganz liebevoll und professionell eingerichtet und ausgestattet. Zur Eröffnung waren neben Freunden und Anwohnern auch Madame Curry höchst persönlich sowie der Hauptmann von Köpenick anwesend.
Was die Würste anbelangt hat mir diesmal die ohne besser geschmeckt, aber der Sohn des Inhabers gab unumwunden zu dass der Pappa mit der Fleischerei noch am „feinjustieren“ ist. Für mich ein Grund bald nochmal bei Madame Curry vorbeizusehen. Die Currysauce war auffallend lecker, denn Sie besaß neben einer schmackhaften Süße eine Grundschärfe die im Gedächtnis blieb.

Am Tag zuvor war Eröffnung von Curry36 am Zoo. Zu Curry36 muss man nicht viel Sagen. Tolle Qualität, super Öffnungszeiten. Was mir auffiel war, dass das Personal am Eröffnungstag auch noch um 20:00 jeden Kunden mit einem Lächeln und einer freundlichkeit bediente für die Berlin und Berliner in der Welt ja nun nicht grade Bekannt sind. Bravo, der Currywurstverkäufer als Berlinbotschafter.

NACHTRAG:
Ich habe die Domain von Madame Curry vergessen.
Hier ist sie www.madame-curry.com (ist aber noch eine Baustelle)

Kommentare
  1. […] Hauptstadt der Currywurst. berlintourist.wordpress.com/2012/07/16/ber… […]

  2. paul sagt:

    Mhmmmm ich weiß nicht genau warum..aber ich glaube meine Geschmacksknospen sind wohl anders gepolt…finde alle drei Läden mies! Sorry

  3. […] erobern. Da ich als Berlintourist ja schon einige Currywürste in der Hauptstadt probiert habe, und so manche Delikatesse aber auch einige Zumutungen kosten durfte musste ich natürlich auch “die Neue” testen […]

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