5. EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE BERLIN

Veröffentlicht: November 4, 2012 in Kultur
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5. EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE BERLINHeute habe ich zwei der gefühlt hundert Ausstellungen besucht die es zur Zeit in Berlin im Rahmen des 5. EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE BERLIN in dieser tollen Stadt gibt. Gestern war ich ja schon in der Galerie Camera Work.

Zuerst ging es heute nach dem Frühstück in den Westen, genauer gesagt zum U-Bahnhof Kleistpark, die Gegend kenne ich sonst nur als Ort des BVG-Fundbüros. 4,5 Häuser daneben steht ein rotes Backsteingebäude, das Haus am Kleistpark, in derem Treppenhaus es total nach Schule riecht, ach Kindheitserinnerungen🙂
Die Ausstellung:
Jerry Berndt, Sacred/ Profane
Über die Ausstellung:
Huren, das Heilige und die Nacht bilden das Spannungsfeld, in dem sich die Fotografien der Ausstellung „Jerry Berndt – Sacred/Profane“ bewegen.

Dem amerikanischen Künstler Jerry Berndt (*1943) kommt sein in der Bar des Vaters früh erworbenes Gespür für die einsamen und verzweifelten Dimensionen der Halbwelt zugute, als er 1967 einen Auftrag der Harvard Medical School bekommt. Unter dem Titel Combat Zone fotografierte er schwarze Zuhälter, Prostituierte und Transvestiten im Rotlichtdistrikt von Boston. Ab 1969 hält er bis in die siebziger Jahre hinein für den Zyklus Bar Room Stripteaselokale und Bars in den USA im Bild fest. Berndt zeigt diese triste Sehnsuchtswelt mit einer unspektakulären Normalität, die in den ebenfalls ausgestellten Fotografien von Menschen in ihrem spirituellen Habitus, in Ekstase, Hingabe und Einkehr, ihr Gegenstück findet.
Quelle: hausamkleistpark.de


Kleiner Tipp, das Programmheft mit ganz vielen Fotos kostet nur 7,50 €

Dann ging es zurück in den Osten, zur Galerie aff. atelier freier fotografen
JAHRHUNDERT­WINTER
Stephen Mooney

Über die Ausstellung:
Stephen Mooney ist ein Fotograf, Dichter und Filmemacher aus Großbritannien. Er lebt seit 2004 in Berlin. In Jahrhundertwinter dokumentiert er sowohl einen der strengsten Winter in Berlin als auch die schrecklich vergängliche Schönheit eines kontinentalen Winters, neben dem die grauen, klammen Wintertage Großbritanniens verblassen: „Der Winter 2009/2010 war der härteste, den ich je erlebt habe. Über zwei Monate lang stieg die Temperatur nicht über -5 Grad. Es schneite nahezu jeden Tag. Es war mühsam, beklemmend und wunderschön. Bei mir wurden Gefühle wach, die mich an Geschichten aus meiner frühen Jugend erinnerten – wie eine von einem lange vergessenen Duft heraufbeschworene Reminiszenz.“ Inspiriert von Eugène Atget verwendete Mooney eine Plattenkamera im Format 9 x 12 cm, um die Berliner Stadtlandschaft zu fotografieren. Wie Atget wählte auch er als Motive die von der Modernisierung unberührt gebliebenen Ecken der Stadt.
Quelle: 5. EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE BERLIN
In dem Winter war ich ja zum Glück noch nicht in Berlin.

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