Archiv für die Kategorie ‘Gastronomie’

arminiusmarkthalle-01Eigentlich wollte ich mir am Samstag den neuen Kreativmarkt in der Arminiusmarkthalle in Moabit anschauen. Ich kam aber 15 Minuten zu spät, der Markt „ArTminius21“ hat Samstags von 10:00 bis 15:00 in den Hallen geöffnet. Auch viele andere Stände wie zum Beispiel der sehr empfehlenswerte Brotstand mit einer Auswahl bester Berliner Brote war schon restlos leergekauft.

Meine reizende Begleitung schlug vor, wenigstens ein Berliner Bier der Brauerei BrewBaker zu probieren.

Das Bier, das ich probiert habe war so ähnlich wie der Mann hinterm Tresen. Gewöhnungsbedürftig aber dann OK, denn das Bier schmeckt zuerst nach Blumen bzw. Blüten und irgendwie seifig. Der Barkeeper macht einen auf grummelig-unhöflich, da muss man gegensteuern, und auch der dritte Schluck Bier schmeckt wie die folgenden Gläser immer besser 😉
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weintasting-strausberg-01Gestern habe ich Urlaub im Urlaub gemacht.
Es ging für mich als Berlintourist nach Strausberg. Die Stadt, östlich von Berlin gelegen, hat ca. 26.000 Einwohner und ein paar davon durfte ich bei einem Weintasting in der Altstadt kennen lernen.
Mit der S-Bahn der Linie 5 fährt man vom Alexanderplatz etwa 45 Minuten bis zum Bahnhof Strausberg Stadt.

Eingeladen hatte die nette Frau Hammer, Betreiberin des Whisky Houses in Strausberg. Der Laden richtet regelmäßig Tastings aus, und ich war bestimmt nicht das letzte mal Gast in Strausberg.
Das Tasting fand nicht im Whisky House statt, sondern im Nahe gelegenen Kaffee Kirsche, das sich in der Strausberger Altstadt im alten Brauhof befindet.

Weil ich gerne pünktlich bin und durch einen Kabelbrand am Bahnhof Ostkreuz die Verkehrslage seit 2 Tagen auf der Ost-Westachse etwas angespannt ist, sind wir sehr früh los und waren die ersten vor Ort.
Im Obergeschoss des Gebäudes waren in einem gemütlichen Raum 4 Tische mit jeweils 6 Plätzen hergerichtet.

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mccurrywurst McDonaldsfilliale am AlexanderplatzWoran denkst du bei McDonalds? Doch bestimmt nicht zuerst an das berliner Urgestein, die Currywurst, oder?
Doch der amerikanische Burgebrater möchte genau mit solch einem Produkt auch den Berliner Markt erobern.
Da ich als Berlintourist ja schon einige Currywürste in der Hauptstadt probiert habe, und so manche Delikatesse aber auch einige Zumutungen kosten durfte musste ich natürlich auch „die Neue“ testen gehen.

Mit großem Brimborium und Marketingbudget wurde die Ankunft der Wurst zelebriert. Mario Barth (wenigstens er ein original Berliner) ist das Gesicht – oder der nicht vorhandene Darm – und Uli Hoeneß (der süddeutsche Fußballfleischer) das passende Brät der neuen Currywurst.
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Ich habe die Currywurst bei dem recht kleinen Store in der Mc Donalds-Filliale am Alexanderplatz getestet. Ich war erstaunt, dass es die Wurst in diese Miniläden, die sonst nur mit einem “abgespecktem”  Angebot ausgestattet sind, geschafft hat.

currywurstexpress-02Ich nehme nicht zuviel vorweg, wenn ich sage „Die Neue“ befindet sich am Alex in bester Gesellschaft und unter Ihresgleichen, denn ich habe schon früher den Currywurst Express gleich nebenan getestet.

Jetzt aber rann an die Bouletten…, äh – Die McCurrywurst

Am Schalter werde ich gefragt ob normal oder als Menü.
Ich nehme eine Curry ohne Brötchen mit dem schärferen Currypulver und eine kleine Cola.

mccurrywurst-berlin-03Die Verpackung erinnert ein wenig an die des McRib, eine weitere gemeinsamkeit beider Speisen ist die Farbe der Sauce, was mich hat hoffen lassen, dass McDonalds die Currywurst auf eine amerikanische Weise mit einer leichten BBQ Note interpretiert. Leider nicht, waren wohl nur ähnliche Farbstoffe.

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Die Wurst an sich ähnelt weder der von mir bevorzugten „West Currywurst“ wie ich sie nenne, also die mit Darm und festerem Inhalt, noch der so gern im Ostteil verkauften Brühcurry wie sie zum Beispiel Konnopke anbietet. Es ist eher eine Rostbratwurst mit labbriger Pelle :/

Der Ketchup schmeck interessant, lässt sich aber nicht richtig einordnen im Vergleich zu anderen McDonaldssaucenprodukten oder anderen Currysaucen der Stadt, ist aber noch das Beste an der Wurst. Das Pulver ist zum einen nicht scharf genug für ein scharfes Curry, wie immer bei McDonalds. Zum anderen ist es schlecht zu dosieren. Außerdem gehören die beiden Pulver erst kurz vor dem Verzehr getrennt auf den Ketchup gestreut.

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Zu guter Letzt muss ich natürlich auch den Preis der Currywurst in meiner Beurteilung mit berücksichtigen. 2,99 sind eindeutig zuviel!

Alles in allem kann ich von der McCurrywurst nur abraten und mit der Abwandlung eines mir sehr lieben Witzes schließen:

„Die McCURRYWURST schmeckt am besten, wenn man sie kurz vor dem Verzehr aus dem Fenster wirft und gegen Eine von Konnopke oder Curry66 austauscht.“

Welche ist eure beste Berliner Currywurst?

Kurzbericht über meine Aktivitäten am letzten Wochenende in Berlin.
Das Wochenende stand wohl unter dem Motto „von allem was“ Lecker essen war ich am Samstag im Friedrichshain in der Simon-Dach-Straße bei onsen Japan Style Food. Das Sushi ist gut und die Vorspeisen sind der Knaller. Sowohl der Seetangsalat als auch der mit grünem Spargel aufgespießte Thunfisch auf Spinat sind meine Favoriten. Gleich schräg gegenüber habe ich dann auf dem Heimweg am Kino intimes das feine Stück Streetart entdeckt 😉
Abends war ich dann kurz bei einem Freund der Geburtstag feiern wollte (Grüße an Max an dieser Stelle), konnte dort aber trotz eines verlockenden Angebots an Getränkemarken nicht lange bleiben, da ich eine Kabine in „Monster Ronson’s Ichiban Karaoke“ Bar reserviert hatte. Und nach dem dritten Bier hörte sich mein „Ein Bett im Kornfeld“ und „My Way“ recht passabel an. Von meinem Kumpel Borris gibt es wohl ein Handyvideo wie er im Duett „Major Tom“ auf der großen Bühne zum Besten gibt. Ich halte euch auf dem laufenden.


Endlich mal Katzencontent 😉



Vielleicht reichen meine Sangeskünste ja irgendwann mal aus um beim Kneipenchor Berlin mit zu singen.



Am Sonntag nachmittag ging’s dann in den Tiergarten, unweit der Goldelse, zum Teehaus im englischen Garten die mit Ihrer Konzertreihe Konzertsommer Berlin 2012 ein tolles, kostenloses Kulturprogram für Jung und Alt liefern. Gestern wollte ich unbedingt hin um mir die Band Noë anzuhören. Die MMusik passte gut zum Wetter und der Sommerstimmung in der Stadt.

Den Rock’n’RollGrandpa der eine richtig gute Show zur Musik von Noë will ich euch nicht vorenthalten, denn ich glaube er könnte es mit der berühmt gewordenen Techno Oma aufnehmen, stilvoller gekleidet ist er allemal.

Danke Berlin für dieses tolle Wochenende!

Letzte Woche passierte so einiges in Sachen Currywurst in Berlin.
Zum einen eröffnete „Ziervogel’s Kult-Curry“ am Senefelder Platz, unweit von Konopke.
Interessant an dieser Eröffnung ist, dass der Betreiber, der Herr Ziervogel der Sohn
der jetzigen Chefin von Konopkes Currybude ist. Wie aus der Presse zu lesen ist, hatte Mutter Ziervogel versucht, per Gerichts-Verfügung gegen den Namen der Konkurrenz-Bude vorzugehen. Wir waren am Donnerstag um 11:00 Vormittags dort und die Mannschaft um die sympatische Frau Ziervogel kümmerte sich rührend um uns. Und <Herr Ziervogel stand persönlich, gut gelaunt hinter dem Tresen.
Aber es ging ja um die Wurst.
Ich bestellte eine mit und eine ohne, normal scharf (damit die Schärfe nicht vom Geschmack der Sauce und der Wurst ablenkt). Obwohl ich ja eher der mit-Darm-Currywurst-Esser bin hat auch die ohne echt gut geschmeckt. Alleinstellungsmerkmal an der Wurst ist das Gewürz Majoran, welches Herr Ziervogel wohl mehr verwendet als seine Frau Mama und viele andere Currybuden in der Stadt.


Danach ging es direkt weiter nach Köpenick zur pompösen Eröffnung von „Madame Curry„. Da wird die Currywurst zur Konzept- bzw. Eventgastronomie.
Der Laden ganz liebevoll und professionell eingerichtet und ausgestattet. Zur Eröffnung waren neben Freunden und Anwohnern auch Madame Curry höchst persönlich sowie der Hauptmann von Köpenick anwesend.
Was die Würste anbelangt hat mir diesmal die ohne besser geschmeckt, aber der Sohn des Inhabers gab unumwunden zu dass der Pappa mit der Fleischerei noch am „feinjustieren“ ist. Für mich ein Grund bald nochmal bei Madame Curry vorbeizusehen. Die Currysauce war auffallend lecker, denn Sie besaß neben einer schmackhaften Süße eine Grundschärfe die im Gedächtnis blieb.

Am Tag zuvor war Eröffnung von Curry36 am Zoo. Zu Curry36 muss man nicht viel Sagen. Tolle Qualität, super Öffnungszeiten. Was mir auffiel war, dass das Personal am Eröffnungstag auch noch um 20:00 jeden Kunden mit einem Lächeln und einer freundlichkeit bediente für die Berlin und Berliner in der Welt ja nun nicht grade Bekannt sind. Bravo, der Currywurstverkäufer als Berlinbotschafter.

NACHTRAG:
Ich habe die Domain von Madame Curry vergessen.
Hier ist sie www.madame-curry.com (ist aber noch eine Baustelle)

Dieses Wochenende war wirklich ziemlich lang. Für mich ging es von Donnerstag bis Sonntag. Gefühlt hat die ganze Stadt diesen Freitag den 18 Juni als Brückentag benutzt. Begonnen hat das Wochenende à la Stretchlimo am um 10:00 Uhr auf dem Dach in Lichtenberg. Es ist bei meinen Eingeborenen (wirklich alles gebürtige Berliner) ein lieber Brauch den Vatertag, oder auch wie er hier im Osten heißt Herrentag zusammen in der Meute zu verbringen und neben dem reichlichen Verzehr von Alkohol sich teils ganz amüsanten Spielen zu widmen die nur zum Ziel haben noch mehr zu trinken…
Es war also sammeln angesagt, bei herrlichem Sonnenschein wurde der Grill angeschmissen und der erste Kurze getrunken.

Mittags ist der ganze Trott dann los mit der Regionalbahn Richtung Oranienburg zum Einfamilienhaus mit Garten von einem Freund.


Die selbst gemachten Burger waren auf jeden Fall ein Highlight, sowie mein Ritt auf dem Surfbrett für den Pool den wir als Einweihungsgeschenk dem Gastgeber mitgebracht haben. Ich verzichte darauf Bilder zu veröffentlichen, die später am Abend entstanden sind 😉 Aber mir wurde erzählt, dass die meisten so gegen 22:00 Uhr wieder in Berlin waren.

Den Freitag habe ich mir größten Teils freigenommen, es ging einfach nicht anders. Ich hätte nicht soviel durcheinander trinken sollen.

Am Samstag war ich von Moabit aus mit meiner reizenden Begleitung zum Pre Opening des Gartens der Entschleunigung, welcher extra zum Champions League Finale seine grünen Pforten öffnete.
Gelegen zwischen dem Arena Gelände und dem Club der Visionaire befindet sich diese Grünfläche bei der zur Abwechslung mal Autos unter den Kunstrasen kommen.
In und an den angeschlossenen Räumlichkeiten (Austellungsräume und Küche) wurde noch gewerkelt.

Das größte Manko am Garten der Entschleunigung ist das fehlen von Schatten auf dieser surrealen Wiese, gerade mir der noch mit seinem Kreislauf zu Kämpfen hatte.

Wir sind dann zu Fuß, vorbei am Club der Visionaire, rüber zum Freischwimmer und haben am Wasser sitzend lecker gegessen und getrunken.

Auf dem Heimweg habe ich ein neues Bild für meine Facebookseite geschossen, welches der Jahreszeit gerechter wird. So nah war ich noch nie am Molecule Man dran, sonst sehe ich Ihn immer nur vom S-Bahn-Ring aus.

Am Sonntag war ich in Moabit Minigolf spielen. Und dieser Minigolfplatz ist für Touristen einer dieser Tipps etwas zu machen was Touristen sonst nie machen.
Unglaubliche 1Euro50 kostet es inkl. Schläger und Ball eine Runde zu Minigolfen. Das Berliner Original an der Kasse wollte nicht einmal einen Pfand für das Equipment.

Und als ob das Wochenende nicht schon voll ereignisreich genug war, bin ich Sonntagnachmittag noch in den Garten der Jugend im Michelbergerhotel und habe nur ganz knapp das neue Szenegetränk (nichtalkoholisch) für den Sommer 2012 in Berlin verpasst. Aber davon morgen mehr, mir ist warm.

Das MichelbergerHotel bietet seit Montag leckere, frische Cocosmilch an.


Der Molecule Man des amerikanischen Bildhauers Jonathan Borofsky steht seit 1999 in der Spree.


Der Club der Visionaire

Weitere Panoramen von mir fotografiert findet Ihr hier.

Basecamp Pressetermin

Veröffentlicht: April 24, 2012 in Event, Gastronomie
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Das alte Basecamp Unter den Linden war ja für mich als Tourist immer ein gern besuchter Ort, Prominent gelegen zwischen Brandenburger Tor und Dom. Gerade ich bin ja als Tourist, also als der Berlintourist auch Konsument. Und natürlich habe ich das Glück das viele Marken, ich glaube heute sagt man Brand, gerade in der Hauptstadt ganz besonders dicke auffahren mit Präsentationen, Dependancen und Flagshipstores.

Gestern war nun Pressetermin mit Rundgang, Gesprächen und Verköstigung aus der neuen Speisekarte. Und obwohl ich ja als Presseorgan nichts weiter vorzuweisen habe als diesen Blog durfte ich dran Teilnehmen, erstmal Danke dafür. 🙂

Die Lage keine 200 Meter vom Bahnhof Friedrichstraße ist natürlich eine Top Adresse und super für jemanden ohne Auto wie mich zu erreichen.

Bei der Inneneinrichtung wurde bewusst auf Glitzer Glamour und Hightech verzichtet, da das Basecamp als Schnittstelle zwischen analoger und digitaler Welt dienen soll. Und es Stimmt die Stühle und Tische wirken angenehm zurückhaltend und unaufgeregt. Wobei der Loungecharakter im vorderen Teil mit den Couchen und ihren einglassenen Tablets schon sexy sind und die Kugellampen ein bisschen den Charme der 70er verbreiten.

Die Speisen sind den Bedürfnissen der in der Nähe arbeitenden Menschen angepasst. Leichte, leckere Kost mit viel Variationsmöglichkeiten. So gibt es drei Grundsalate mit drei Dressings und ich glaube an die 20 Extras, wobei jeweils 5 im Preis mit bei sind. Daraus ergeben sich glaube ich 28 Millionen leckere Kombinationen. Wir hatten gestern keinen Salat auch nur annähernd doppelt.
Ein weiteres Highlight ist der Hashtag #, wer dieses bestellt, bekommt ein unter den Bloggern und Nerds so beliebtes Mettbrötchen, ich hoffe mit viel Zwiebeln 🙂 Muss ich demnächst noch probieren.

Der Kaffee vom Mokador ist so lecker wie sonst Unter den Linden, nur das Gebäck kommt in der neuen Location besser zur Geltung.

Ich wünsche dem BASECAMPteam eine tolle Eröffnung und das die analoge Twitteranzeigentafelinstallation heute läuft. toi toi toi

Basecamp, Mittelstrasse 51 -54, S-Bhf Friedrichstrße

Hier gibt es erste Bilder von einem Profi geschossen.

Und hier ein Artikel von artschoolvets.