Archiv für die Kategorie ‘Kultur’

JR ist in Berlin

Veröffentlicht: April 21, 2013 in Event, Kultur

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Der von mir hochgeschätzte französische Streetartist JR ist in Berlin. Seine Serie „THE WRINKLES OF THE CITY“ (Die Falten der Stadt) benutzt die Stadt als Leinwand. Mit seinen ihm typischen riesigen Schwarz-Weiss Kopien verschönert er die Stadt.

Zwei Werke habe ich mir gestern schon angesehen und freue mich riesig auf den kommenden Donnerstag (25.04.2013) da veranstaltet EyeEm ein Meetup.
Hier der Link zum dazugehörigen Facebookevent.

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Mit dem letzten Bild das nicht zu JR’s Kunst gehört wollte ich dem Frühling nur zeigen das alle Berliner und Berlintouristen ihn herzlich willkommen heissen.

JR bei seinem TEDtalk zum Gewinn des TED Preises 2011. SEHENSWERT!

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Demo East Side GalleryAls Berlintourist bin ich ja eher unpolitisch, aber wenn es gegen die East Side Gallery geht, muss auch ich aufstehen.
Ich muss gestehen, dass ich die genaue Faktenlage nicht kenne. Ich weiß, da ist zum einen die East Side Gallery, jenes längste zusammenhängende Stück Mauer, welches als Symbol sowohl der Teilung als auch der Wiedervereinigung dient und Platz 2 auf der Liste der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gleich nach dem Brandenburger Tor belegt. Zum anderen sind da der Grundstückseigner und der Investor, die vorhaben ein Hochhaus mit schicken Wohnungen (hier muss man aufpassen was man sagt sonst wird einem sofort eine Neiddebatte angedichtet – hab ich heute in den Kommentaren der Zeit gelernt) auf den ehemaligen Todesstreifen zu bauen, und dafür müssen Teile der Freiluftgalerie weg. Des weiteren sind mit von der Partie die Parteien und Politiker der Stadt.

Ich fand die Demonstration an sich ganz aufregend, viele Menschen auf engem Raum, flankiert von der Polizei kenne ich ja sonnst nur von Fußballspielen.

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Aymeline ValadeDie Chanel-Ausstellung THE LITTLE BLACK JACKET, welche eine Hommage an die kleine Schwarze von Coco ist, gastiert vom 23 November bis zu 14 Dezember in Berlin. Ich war letztes Wochenende dort.

Neben der Ausstellung an sich, die übrigens kostenlos ist, ist auch die Webseite mit der virtuellen Gallerie sehenswert.


Freja Beha

Aymeline Valade

Marine VacthCharlie Siem

5. EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE BERLINHeute habe ich zwei der gefühlt hundert Ausstellungen besucht die es zur Zeit in Berlin im Rahmen des 5. EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE BERLIN in dieser tollen Stadt gibt. Gestern war ich ja schon in der Galerie Camera Work.

Zuerst ging es heute nach dem Frühstück in den Westen, genauer gesagt zum U-Bahnhof Kleistpark, die Gegend kenne ich sonst nur als Ort des BVG-Fundbüros. 4,5 Häuser daneben steht ein rotes Backsteingebäude, das Haus am Kleistpark, in derem Treppenhaus es total nach Schule riecht, ach Kindheitserinnerungen 🙂
Die Ausstellung:
Jerry Berndt, Sacred/ Profane
Über die Ausstellung:
Huren, das Heilige und die Nacht bilden das Spannungsfeld, in dem sich die Fotografien der Ausstellung „Jerry Berndt – Sacred/Profane“ bewegen.

Dem amerikanischen Künstler Jerry Berndt (*1943) kommt sein in der Bar des Vaters früh erworbenes Gespür für die einsamen und verzweifelten Dimensionen der Halbwelt zugute, als er 1967 einen Auftrag der Harvard Medical School bekommt. Unter dem Titel Combat Zone fotografierte er schwarze Zuhälter, Prostituierte und Transvestiten im Rotlichtdistrikt von Boston. Ab 1969 hält er bis in die siebziger Jahre hinein für den Zyklus Bar Room Stripteaselokale und Bars in den USA im Bild fest. Berndt zeigt diese triste Sehnsuchtswelt mit einer unspektakulären Normalität, die in den ebenfalls ausgestellten Fotografien von Menschen in ihrem spirituellen Habitus, in Ekstase, Hingabe und Einkehr, ihr Gegenstück findet.
Quelle: hausamkleistpark.de


Kleiner Tipp, das Programmheft mit ganz vielen Fotos kostet nur 7,50 €

Dann ging es zurück in den Osten, zur Galerie aff. atelier freier fotografen
JAHRHUNDERT­WINTER
Stephen Mooney

Über die Ausstellung:
Stephen Mooney ist ein Fotograf, Dichter und Filmemacher aus Großbritannien. Er lebt seit 2004 in Berlin. In Jahrhundertwinter dokumentiert er sowohl einen der strengsten Winter in Berlin als auch die schrecklich vergängliche Schönheit eines kontinentalen Winters, neben dem die grauen, klammen Wintertage Großbritanniens verblassen: „Der Winter 2009/2010 war der härteste, den ich je erlebt habe. Über zwei Monate lang stieg die Temperatur nicht über -5 Grad. Es schneite nahezu jeden Tag. Es war mühsam, beklemmend und wunderschön. Bei mir wurden Gefühle wach, die mich an Geschichten aus meiner frühen Jugend erinnerten – wie eine von einem lange vergessenen Duft heraufbeschworene Reminiszenz.“ Inspiriert von Eugène Atget verwendete Mooney eine Plattenkamera im Format 9 x 12 cm, um die Berliner Stadtlandschaft zu fotografieren. Wie Atget wählte auch er als Motive die von der Modernisierung unberührt gebliebenen Ecken der Stadt.
Quelle: 5. EUROPÄISCHER MONAT DER FOTOGRAFIE BERLIN
In dem Winter war ich ja zum Glück noch nicht in Berlin.

Eintritt frei, jedes Foto 22.000,- €

Veröffentlicht: November 3, 2012 in Kultur
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In der Galerie Camera Work stellt zur Zeit Bettina Rheims Großformatige Fotos aus.
Interessant ist das ich auf keinem der Fotos sofort sagen konnte, ob der/die fotografierte Mann oder Frau ist. Nach ca. 10 Bildern setzte dann die Erkenntiniss ein dass es ja auch eigentlich egal ist und mann eher den Menschen studiert.


Hier der Text der Galerie zur Ausstellung:
CAMERA WORK freut sich, ab dem 20. Oktober die Ausstellung »Gender Studies« von Bettina Rheims zu präsentieren. Sich erneut dem Thema Transgender widmend, erschuf die Künstlerin 2011 für die Ausstellung eine faszinierende Porträtserie von 25 Menschen, die sich der Kategorisierung von Männlichkeit und Weiblichkeit entziehen.

Menschen in einer Art und Weise sehen und zeigen, wie sich die Porträtierten selbst sehen – ihre menschliche Herangehensweise verknüpft Bettina Rheims mit ihrem eigenen künstlerischen Stil und kreierte mit »Gender Studies« eine beeindruckende Serie, die gesellschaftlich von hohem Anspruch und essentieller Bedeutung ist und zugleich eine besondere Ästhetik aufweist. Was ursprünglich mit einem Aufruf auf Facebook für Menschen, die sich »anders« fühlen begann, endete für Bettina Rheims in einem intensiven Projekt mit jungen Transgendern, die durch ihre Androgynität oder auch Transsexualität die Photographin faszinierten.

War das ein tolles Herbstwetter dieses Wochenende in Berlin. Wir hatten glaube ich fast 20°, strahlend blauen Himmel und die Stadt war voll von gut gelaunten Menschen. Am Sonntag war ich im Schlosspark Charlottenburg. Wenn Wikipedia recht hat heißt der Park, das Schloss ja der ganze Berliner Bezirk nach Sophie Charlotte von Hannover, Ehefrau des Kurfürsten Friedrich III.
Der Park ist toll, es macht Spaß durch ihn hindurch zu spazieren, und wenn mann dann aufs Große Feld vor dem Schloss kommt fühlt mann sich selber ein bisschen wie Friedrich der dritte ;).
Am Teich am Ende des Feldes habe ich Bekanntschaft mit den Schlossschwänen gemacht die sich unter Beobachtung von vielen Parkbesuchern ausgiebig putzten.

Ich fahre immer mit der Ringbahn (S-Bahn Line 41 und 42) bis Jungfernheide und spaziere von hinten durch den Park bis nach Vorne zum Schloss.



Inaberlinminute und ich scheinen den gleichen Berlinrhythmus zu haben 🙂

Hans Liberg im Tipi

Am Tag davor, dem Samstag war ich im Tipi zur Premiere von Hans Liberg, dem genialen Musiker und Komiker, der es wie kein anderer versteht einen mit Klassischer Musik zu unterhalten und zu amüsieren.
Hier ein ausschnitt aus einem etwas älteren Programm

Eine gute Kritik der neuen Show findet ihr hier.

Saraceno für kurze Zeit auf ARTE+7

Veröffentlicht: Oktober 17, 2012 in Event, Kultur

Saraceno

Hier mein Artikel über die Ausstellung im Hamburger Bahnhof im Januar.
Und hier der Filmbeitrag Saraceno auf Arte +7
Absolut sehenswert! Aber leider immer nur für ein paar Tage.