Archiv für die Kategorie ‘Plätze und Orte’

Panoramapunkt Berlin

Veröffentlicht: September 10, 2013 in Plätze und Orte, Sehenswürdigkeiten

berlin-panoramapunkt-00Am Wochenende, dem vielleicht letzten Sommerwochenende im Jahr 2013 in Berlin waren wir bei herrlichstem Wetter auf dem Panoramapunkt.

Zu allererst hat mich erstmal die Adresse beeindruckt, Potsdamer Platz 1, nicht schlecht. Danach natürlich sofort die Höhe, 100 Meter. Mein berliner Höhenrekordrekord für Aussichtsplatformen lag bis jetzt mit dem Berliner Funkturm bei 125 Metern und der Siegessäule bei ca. 51 Meter. Wobei die Aussicht auf dem Panoramapunkt schon etwas ganz besonderes ist.

Aber wie so oft in Berlin stand vor der Aussicht das Anstehen. Obwohl sich knapp 30 andere Berlintouristen vor uns befanden ging es recht flott in Richtung schnellster Aufzug Europas, und dann in nur 20 Sekunden mit Druck auf den Ohren in den 24. Stock.

Strahlend blauer Himmel und eine Atemberaubende Aussicht und so viele Dinge die man wiedererkennt, ich glaube das macht den Reiz für mich und viele andere Besucher aus.

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Bis Oktober ist der Panoramapunkt noch bis 20:00 Uhr geöffnet, also die perfekte Jahreszeit für schöne Sonnenuntergangsfotos. Ich werde mir auch den Tiergarten mit Herbstlaub auf jeden Fall nochmal anschauen gehen.

Hier noch Infos vom Betreiber:

Eintrittspreise

Kinder bis 5 Jahre: 0,00 €
Ermäßigt*: 4,00 €
Standard: 5,50 €
Familienticket: 14,50 € (2 Erwachsene + max. 4 Kinder unter 15 Jahre)

*= Schüler, Studenten, Schwerbehinderte ab 80% und deren Begleitung, Erwerbslose; gegen Vorlage eines gültigen Dokuments.

VIP Tickets
(keine Wartezeiten)

VIP Ermäßigt: 7,00 €
VIP Standard: 9,50 €
VIP Familie: 25,50 €

Zusatzprodukte

360° Panoramakarte: 2,50 €
Fernglas: 2,50 €

(Bitte beachten Sie, dass bei Ausleih von Fernglas ein Pfand in Höhe von 30 € zu entrichten ist.)

Gruppen

Gruppen ab 15 Personen erhalten beim Kauf von Online-Tickets 10 % Rabatt auf den Eintrittspreis!

Hier geht’s zur Homepage vom Panoramapunkt
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Demo East Side GalleryAls Berlintourist bin ich ja eher unpolitisch, aber wenn es gegen die East Side Gallery geht, muss auch ich aufstehen.
Ich muss gestehen, dass ich die genaue Faktenlage nicht kenne. Ich weiß, da ist zum einen die East Side Gallery, jenes längste zusammenhängende Stück Mauer, welches als Symbol sowohl der Teilung als auch der Wiedervereinigung dient und Platz 2 auf der Liste der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gleich nach dem Brandenburger Tor belegt. Zum anderen sind da der Grundstückseigner und der Investor, die vorhaben ein Hochhaus mit schicken Wohnungen (hier muss man aufpassen was man sagt sonst wird einem sofort eine Neiddebatte angedichtet – hab ich heute in den Kommentaren der Zeit gelernt) auf den ehemaligen Todesstreifen zu bauen, und dafür müssen Teile der Freiluftgalerie weg. Des weiteren sind mit von der Partie die Parteien und Politiker der Stadt.

Ich fand die Demonstration an sich ganz aufregend, viele Menschen auf engem Raum, flankiert von der Polizei kenne ich ja sonnst nur von Fußballspielen.

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arminiusmarkthalle-01Eigentlich wollte ich mir am Samstag den neuen Kreativmarkt in der Arminiusmarkthalle in Moabit anschauen. Ich kam aber 15 Minuten zu spät, der Markt „ArTminius21“ hat Samstags von 10:00 bis 15:00 in den Hallen geöffnet. Auch viele andere Stände wie zum Beispiel der sehr empfehlenswerte Brotstand mit einer Auswahl bester Berliner Brote war schon restlos leergekauft.

Meine reizende Begleitung schlug vor, wenigstens ein Berliner Bier der Brauerei BrewBaker zu probieren.

Das Bier, das ich probiert habe war so ähnlich wie der Mann hinterm Tresen. Gewöhnungsbedürftig aber dann OK, denn das Bier schmeckt zuerst nach Blumen bzw. Blüten und irgendwie seifig. Der Barkeeper macht einen auf grummelig-unhöflich, da muss man gegensteuern, und auch der dritte Schluck Bier schmeckt wie die folgenden Gläser immer besser 😉
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Harlem Shake vor dem Brandenburger Tor

Veröffentlicht: Februar 17, 2013 in Party, Plätze und Orte

Der Harlem Shake ist nun auch in Berlin, beziehungsweise bei mir angekommen. Der Stern erklärt Entwicklung dieses Internetphänomens ganz gut. Angefangen als 45 sekündige Albernheit mit einem Musikstück was schon etwas betagter ist aber niemand kennt, ist daraus ein Weltweiter Hype entstanden bei dem irgendwie alle, aber auch wirklich alle mitspielen.

Der Plot vom Harlem Shake ist recht einfach

In den ersten 15 Sekunden sieht man eine Szene in der ein verkleideter Tänzer zum intro des Stückes Harlem Shake von Bauer tanzt. Alle Personen die sich noch mit in der Szene befinden nehmen keine Notiz vom Tänzer.  Dann ab Sekunde 15 gibt es einen Schnitt und alle vorher anwesenden, meist noch neue Personen tanzen, zucken, wackeln verkleidet was das Zeig hält für ca. weitere 15 bis 30 Sekunden.

Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen den „Vortänzer“ zu geben in unserer Vorführung 😉

Und das Brandenburger Tor war natürlich die richtige Kulisse für mich.
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War das ein tolles Herbstwetter dieses Wochenende in Berlin. Wir hatten glaube ich fast 20°, strahlend blauen Himmel und die Stadt war voll von gut gelaunten Menschen. Am Sonntag war ich im Schlosspark Charlottenburg. Wenn Wikipedia recht hat heißt der Park, das Schloss ja der ganze Berliner Bezirk nach Sophie Charlotte von Hannover, Ehefrau des Kurfürsten Friedrich III.
Der Park ist toll, es macht Spaß durch ihn hindurch zu spazieren, und wenn mann dann aufs Große Feld vor dem Schloss kommt fühlt mann sich selber ein bisschen wie Friedrich der dritte ;).
Am Teich am Ende des Feldes habe ich Bekanntschaft mit den Schlossschwänen gemacht die sich unter Beobachtung von vielen Parkbesuchern ausgiebig putzten.

Ich fahre immer mit der Ringbahn (S-Bahn Line 41 und 42) bis Jungfernheide und spaziere von hinten durch den Park bis nach Vorne zum Schloss.



Inaberlinminute und ich scheinen den gleichen Berlinrhythmus zu haben 🙂

Hans Liberg im Tipi

Am Tag davor, dem Samstag war ich im Tipi zur Premiere von Hans Liberg, dem genialen Musiker und Komiker, der es wie kein anderer versteht einen mit Klassischer Musik zu unterhalten und zu amüsieren.
Hier ein ausschnitt aus einem etwas älteren Programm

Eine gute Kritik der neuen Show findet ihr hier.

War das ein Wochenende. Über 30° strahlend blauer Himmel, die Stadt kocht. Und wieder ist so viel los , dass es fast in Arbeit ausartet auch nur einen Bruchteil des Angebots war zu nehmen. Ganz toll soll es zum Beispiel auf der für ein paar Monate teilgesperrten Oberbaumbrücke gewesen sein. Ich bin Samstag gegen 20:00 Uhr noch mit der U-Bahn drüber gefahren und dachte mir „Nette Stimmung da unten“ die Leute saßen entspannt auf dem Bürgersteig und genossen die Aussicht. Später sind dann noch Musiker dazugekommen die die Urlaubsstimmung perfekt gemacht haben sollen.
Aber mich zog es an diesem Abend ins Bi Nuu, einem Club unter dem Bahnhof Schlesisches Tor. Ich wollte Dubstep hören und die Bulldogs live erleben.
Aber angefangen hat der Tag eigentlich mit einem ausgedehnten Spaziergang in Mitte, den es war ja Tag der offenen Ministerien.

Nach dem Finanzministerium und einem Spaziergang über den Wilhelmplatz bin ich noch die Friedrichstraße runterspaziert und hab mir einige Geschäfte angesehen.
Und einen klitzekleinen Abstecher ins Willy Brandt Forum Unter den Linden hab ich auch noch eingeschoben, da war es mir aber zu warm, das kann ich auch im Herbst oder bei Regen nochmal besuchen.
Abends dann die Aussicht auf der Warschauer Brücke genossen und ab zum „Schlesi“.
Empfangen wurden wir mit Freibier, Bratwurst für umme und Jägermeister satt, sowie einem live DJ set 🙂 Weil der Sneakerladen OVERKILL die einführung eines neuen Turnschuh feierte, das ist Berlin ❤








Soviel in Bildern zum Samstag

Am Sonntag machte ich mich dann schon um 11:00 Uhr auf nach Mitte, und war überrascht von der Tribüne auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor. Berlin Fliegt ein Minisportfest in perfekter Kulisse.
Danach zu Angie ins Bundeskanzler Amt









Es sieht ganz so aus als ob Googlemaps Satellitenbilder genau am Tag der offenen Ministerien geschossen hat. Gut zu erkennen der Betrieb auf der namenlosen Brücke und der große blaue Hubschrauber der Polizei.


Wow, war das Wochenende wieder voll, nur Berlin war voller 🙂 Am Präsentesten war auch dieses mal wieder die Touristengruppe der Italiener. Neben der Sprache fällt es vor allem an den Reiseführern auf denen Berlino steht auf.
Aber zurück zu meinem Wochenende, welches am Samstagmittag mit „Dem Tag der offenen Tore“ der Berliner S-Bahn anfing. Diese einmal im Jahr stattfindende Veranstaltung im Aussbesserungswerk Schöneweide im Süd-Osten Berlins hatte dieses Jahr richtig Glück mit dem Wetter, und dementsprechend gut besucht war die kostenlose Veranstaltung. Mann konnte sich in der riesigen Halle umsehen und ganz nah an Räder, Achsen, Teile von Waggons heran, fachkundige und freundlich nerdige S-Bahnmitarbeiter gaben nicht weniger nerdigen Besuchern gerne Auskunft über die Funktionen, Bauweisen und Besonderheiten der einzelnen Komponenten.

Alle 15 Minuten gingen im Werk Sirenen an, die davon in Kenntnis setzten, dass der große Lastenkrahn sich einen ganzen S-Bahnwagon geschnappt hat und den unter der Hallendecke nach vorne zu Rädermontage fährt. Das ist schon beeindruckend wenn da ein paar Tonnen durch die Luft „schweben“.

Im Führerstand eines sehr aussbesserungsbedürftigen Waggons herrschte zeitweise ganz schönes Gedränge.
Weiter hinten beim „Fotografieren im Führerstand mit Bahnermütze“ ging es trotz der Schlange geordnet zu, und jeder bekam sein Foto.

Abgerundet wurde das Programm durch Musik auf der Bühne sowie einen Auftritt der „Original Blues Brothers Double Show„, deren Freund ich natürlich gleich bei Facebook geworden bin. Grüße an die Jungs!

In den Hinteren Hallen gab es dann für die richtigen Bahnerfans Infostände der einzelnen Vereine und auch Plaketten, Aufnäher und Fachliteratur wurde feilgeboten. Ich fand die Modelleisenbahnanlage klasse, endlich stimmten die Proportionen halbwegs.

SIRO-A im ADMIRALSPALAST
Am Abend ging es dann in den Admiralspalast, in dem ich das letzte mal Hi Dad gesehen habe.
Diesmal stand die japanische Akrobaten-Techno-Visual-Kombo SIRO-A auf dem Programm und der Bühne.

Die Musik erinnerte an Elektronische Tanzmusik aus den Clubs Anfang, Mitte der Neunziger in Berlin, das Konzept der Verbindung von Mensch und Beamer ließ mich an Hannoch Rosenn denken, wobei die Jungs von SIRO-A noch viel mehr mit der Komponente Musik spielen und einem verständlich machen wie diese aufgebaut ist.

Regierungsviertel und FUNKELNZAUBER OPEN AIR
Am Sonntag ging’s dann frisch, ausgeruht und bei bestem Sommerwetter zur Jannowitzbrücke mit dem kleinen Umweg über das Regierungsviertel. Der Himmel sah einfach nach guten Fotos aus, und der Teil Berlins steht schon seit einer Weile auf meiner Fotoliste.

Danach dann ab zur Jannowitzbrücke, oder besser gesagt unter die Jannowitzbrücke.

Die Partyeinladung laut Facebook las sich wie folgt:
FUNKELNZAUBER OPEN AIR | SONNTAG 12-24H

Lasst uns einen magischen Sonntag am Ufer der Spree verbringen, den Touribooten zuwinken und ganz besondere Momente genießen!
Ab 12 Uhr mittags gehts los, überdacht vom S-Bhf Jannowitzbrücke, offen zum Wasser der Spree.

Willkommen zum ≈ FUNKELNZAUBER OPEN AIR ≈ !!!

Bis zu 1500 Feierwütige lassen den Sonntag zur Nacht werden. Exzessive Nebelschwaden werden das Flussufer hinaufwabern.
Glitzerstaub fliegt durch die Luft. Siefenblasen platzen. Mz Sunday Luv lässt ihre Stimme betörend zu den stampfenden Beats durch die Lüfte schwingen.

Wir freuen uns auf euch! Das wird einmalig!

Als ich gegen 14 Uhr ankam waren erst eine Handvoll Gäste vor Ort, aber ich mag es sehr gern eine Party von Anfang an zu erleben, dieses sich ständige Füllen des Raumes und der Tanzfläche, den Moment in dem es klick macht und du denkst „oh, jetzt ist Party“ 😉

Und dann war Party, die Musik klasse, gute Laune Sound der perfekt zum Wetter und der Stadt passte. Es wurde getanzt, gelacht, getrunken und wie geheißen den vorbeifahrenden Touribooten zugewunken, sowie ausgiebigst Tanzflächenvolleyball mit weißen Luftbalons gespielt, herrlich.
Was für ein tolles Wochenende. Danke Berlin.



Weitere Bilder vom Tag der offenen Tore hier auf Flickr.