Mit ‘Berlin’ getaggte Beiträge

weintasting-strausberg-01Gestern habe ich Urlaub im Urlaub gemacht.
Es ging für mich als Berlintourist nach Strausberg. Die Stadt, östlich von Berlin gelegen, hat ca. 26.000 Einwohner und ein paar davon durfte ich bei einem Weintasting in der Altstadt kennen lernen.
Mit der S-Bahn der Linie 5 fährt man vom Alexanderplatz etwa 45 Minuten bis zum Bahnhof Strausberg Stadt.

Eingeladen hatte die nette Frau Hammer, Betreiberin des Whisky Houses in Strausberg. Der Laden richtet regelmäßig Tastings aus, und ich war bestimmt nicht das letzte mal Gast in Strausberg.
Das Tasting fand nicht im Whisky House statt, sondern im Nahe gelegenen Kaffee Kirsche, das sich in der Strausberger Altstadt im alten Brauhof befindet.

Weil ich gerne pünktlich bin und durch einen Kabelbrand am Bahnhof Ostkreuz die Verkehrslage seit 2 Tagen auf der Ost-Westachse etwas angespannt ist, sind wir sehr früh los und waren die ersten vor Ort.
Im Obergeschoss des Gebäudes waren in einem gemütlichen Raum 4 Tische mit jeweils 6 Plätzen hergerichtet.

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Aymeline ValadeDie Chanel-Ausstellung THE LITTLE BLACK JACKET, welche eine Hommage an die kleine Schwarze von Coco ist, gastiert vom 23 November bis zu 14 Dezember in Berlin. Ich war letztes Wochenende dort.

Neben der Ausstellung an sich, die übrigens kostenlos ist, ist auch die Webseite mit der virtuellen Gallerie sehenswert.


Freja Beha

Aymeline Valade

Marine VacthCharlie Siem

Burleque BerlinWar das wieder ein vollgepacktes Wochenende. Berlin bietet einfach zu viel Programm für einen kleinen Berlintouristen allein 😉
Aber ich bin ja nicht allein unterwegs, an internationalen „Touristenkollegen“ fielen mir dieses Wochenende wieder vor allem Italiener gefolgt von Franzosen.

Eigentlich fing das Wochenende für mich ja schon am Donnerstag mit der Premiere der MozART GROUP im Tipi am Kanzleramt an.
Ein Streichquartett, dass einem sehr unterhaltsam Klassik im allgemeinen und Mozart im besonderen näherbringt.

Am Freitag ging es dann zu Beste Texte einer Poetry Slam Veranstaltung im Cafe Moabit, der Residenz von Kapitän Kiez dem inoffiziellem Bürgermeister von Moabit.
Da wir etwas zu spät kamen und das Cafe komplett bis auf die Strasse raus voll war gingen wir recht bald auf ein paar Bier ins Subito. und nicht allzu spät nach Hause, da wir Samstag früh raus wollten zum Berlitalia, einem Italienischen Strassenfest unweit des KADEWEs.

Das nächste mal schnappe ich mir den stylischen Kapitän Kiez für ein Foto.

Das Subito, eine gemütliche Cafe/Kneipe in Moabit.

Italien im Schatten des KaDeWes
Berlitalia ist ein kleines aber feines italienisches Straßenfest mit ca. 20 Ständen und Buden, sowie einer kleinen Bühne am Ende des Strassenzuges. Die Stände bieten original italienische Spezialitäten an. Ich habe mir eine sehr leckere Salami mitgenommen, Büffelmozarella und ganz frisches Olivenöl. Es hat Spaß gemacht die vielen italienischen Gäste zu beobachten, die sichtlich erfreut waren sich umgeben von einheimischen Produkten mal wieder mit Fremden in ihrer Muttersprache zu unterhalten.

Ganz fasziniert habe ich dem Pantomime Alé aus Neapel zugesehen und hatte das Vergnügen mich später noch mit ihm fotografieren zu lassen.

Das nachmittägliche Bühnenprogramm vom Kinderchor bis zur italienischen Folklore gefolgt von abendlichen Tanz haben wir nicht mehr abgewartet. Stattdessen sind wir in die sechste Etage des KADEWEs und haben uns ergänzend für unsere italienische Brotzeit ein leckeres Weißbrot gekauft.

Am Sonntag ging es zum Photo Hack Day Berlin, einer Veranstaltung bei der Computernerds aufgerufen waren mit Bildern und Informationen von Bilderdiensten bzw. Foto-Apps wie EyeEm, Flickr etc. neue Anwendungsmöglichkeiten zu programmieren.
36 Stunden (Samstag und Sonntag) hatten die Teilnehmer Zeit alles aus den Apps rauszuholen, im wahrsten Sinne des Wortes 😉
Wir sind dann um halb1 hin zur Presentation und Siegerehrung.
Mir haben am besten zwei Apps gefallen.
1. Die Sunset App, welche flickr nach Sonnenuntergangsbildern in Berlin durchsucht und diese aus Facebook postet.
2. Die App von Tim. Sie Arbeitet zusammen mit Wikitude und erlaubt es in der Agumentet Reality das schauen von Bildern welche mit Locations in Berlin verknüpft sind.
Erkläre ich in einem späteren Post nochmal genauer, echt eine tolle Idee.

Dann mussten wir uns sputen weil wir ja noch ins yelp Wunderland auf dem RAW Gelände wollten.
TRAUMHAFT
yelp ist ein Location Based Service das bedeutet soviel wie, dass ich in meinem smartphone gucken kann was gibt es für Locations in der Nähe (Bars, Frisöre, Clubs, ach einfach alles) und was haben andere Menschen zu den Orten gesagt bzw. welche Fotos davon gemacht. Die Idee ist für mich als Berlintourist natürlich reizvoll.
Die Party war klasse, die Angebote der lokalen Sponsoren (sehr sympatisch) waren durchweg toll, die Gatgeberin bezaubernd.
Jetzt muss ich nur noch eine Rezension auf yelp schreiben, das bin ich Ihr schuldig 😉


Hier ein Bericht und weitere Fotos von yelp selbst.


Wow, war das Wochenende wieder voll, nur Berlin war voller 🙂 Am Präsentesten war auch dieses mal wieder die Touristengruppe der Italiener. Neben der Sprache fällt es vor allem an den Reiseführern auf denen Berlino steht auf.
Aber zurück zu meinem Wochenende, welches am Samstagmittag mit „Dem Tag der offenen Tore“ der Berliner S-Bahn anfing. Diese einmal im Jahr stattfindende Veranstaltung im Aussbesserungswerk Schöneweide im Süd-Osten Berlins hatte dieses Jahr richtig Glück mit dem Wetter, und dementsprechend gut besucht war die kostenlose Veranstaltung. Mann konnte sich in der riesigen Halle umsehen und ganz nah an Räder, Achsen, Teile von Waggons heran, fachkundige und freundlich nerdige S-Bahnmitarbeiter gaben nicht weniger nerdigen Besuchern gerne Auskunft über die Funktionen, Bauweisen und Besonderheiten der einzelnen Komponenten.

Alle 15 Minuten gingen im Werk Sirenen an, die davon in Kenntnis setzten, dass der große Lastenkrahn sich einen ganzen S-Bahnwagon geschnappt hat und den unter der Hallendecke nach vorne zu Rädermontage fährt. Das ist schon beeindruckend wenn da ein paar Tonnen durch die Luft „schweben“.

Im Führerstand eines sehr aussbesserungsbedürftigen Waggons herrschte zeitweise ganz schönes Gedränge.
Weiter hinten beim „Fotografieren im Führerstand mit Bahnermütze“ ging es trotz der Schlange geordnet zu, und jeder bekam sein Foto.

Abgerundet wurde das Programm durch Musik auf der Bühne sowie einen Auftritt der „Original Blues Brothers Double Show„, deren Freund ich natürlich gleich bei Facebook geworden bin. Grüße an die Jungs!

In den Hinteren Hallen gab es dann für die richtigen Bahnerfans Infostände der einzelnen Vereine und auch Plaketten, Aufnäher und Fachliteratur wurde feilgeboten. Ich fand die Modelleisenbahnanlage klasse, endlich stimmten die Proportionen halbwegs.

SIRO-A im ADMIRALSPALAST
Am Abend ging es dann in den Admiralspalast, in dem ich das letzte mal Hi Dad gesehen habe.
Diesmal stand die japanische Akrobaten-Techno-Visual-Kombo SIRO-A auf dem Programm und der Bühne.

Die Musik erinnerte an Elektronische Tanzmusik aus den Clubs Anfang, Mitte der Neunziger in Berlin, das Konzept der Verbindung von Mensch und Beamer ließ mich an Hannoch Rosenn denken, wobei die Jungs von SIRO-A noch viel mehr mit der Komponente Musik spielen und einem verständlich machen wie diese aufgebaut ist.

Regierungsviertel und FUNKELNZAUBER OPEN AIR
Am Sonntag ging’s dann frisch, ausgeruht und bei bestem Sommerwetter zur Jannowitzbrücke mit dem kleinen Umweg über das Regierungsviertel. Der Himmel sah einfach nach guten Fotos aus, und der Teil Berlins steht schon seit einer Weile auf meiner Fotoliste.

Danach dann ab zur Jannowitzbrücke, oder besser gesagt unter die Jannowitzbrücke.

Die Partyeinladung laut Facebook las sich wie folgt:
FUNKELNZAUBER OPEN AIR | SONNTAG 12-24H

Lasst uns einen magischen Sonntag am Ufer der Spree verbringen, den Touribooten zuwinken und ganz besondere Momente genießen!
Ab 12 Uhr mittags gehts los, überdacht vom S-Bhf Jannowitzbrücke, offen zum Wasser der Spree.

Willkommen zum ≈ FUNKELNZAUBER OPEN AIR ≈ !!!

Bis zu 1500 Feierwütige lassen den Sonntag zur Nacht werden. Exzessive Nebelschwaden werden das Flussufer hinaufwabern.
Glitzerstaub fliegt durch die Luft. Siefenblasen platzen. Mz Sunday Luv lässt ihre Stimme betörend zu den stampfenden Beats durch die Lüfte schwingen.

Wir freuen uns auf euch! Das wird einmalig!

Als ich gegen 14 Uhr ankam waren erst eine Handvoll Gäste vor Ort, aber ich mag es sehr gern eine Party von Anfang an zu erleben, dieses sich ständige Füllen des Raumes und der Tanzfläche, den Moment in dem es klick macht und du denkst „oh, jetzt ist Party“ 😉

Und dann war Party, die Musik klasse, gute Laune Sound der perfekt zum Wetter und der Stadt passte. Es wurde getanzt, gelacht, getrunken und wie geheißen den vorbeifahrenden Touribooten zugewunken, sowie ausgiebigst Tanzflächenvolleyball mit weißen Luftbalons gespielt, herrlich.
Was für ein tolles Wochenende. Danke Berlin.



Weitere Bilder vom Tag der offenen Tore hier auf Flickr.

Desiree Nick, Bar jeder VernunftGestern war Premiere von Désirée Nicks Bühnenprogramm „Ein Mädchen aus dem Volk“. Wir kamen fast zu spät, denn Berlin war gestern zur Rushhour richtig voll. Das fällt mir, der sonst viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, ja gar nicht so auf.
Es war nicht nur ihr Premierenabend in der Bar jeder Vernunft, sondern Frau Nick, die ausgebildete Baletttänzerin mit der Kodderschnauze, feierte gestern mit uns Ihr 25 jähriges Bühnenjubiläum. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH schonmal an dieser Stelle.

Désirée Nick ist ja quasi eine Resident im Tipi am Kanzleramt und der Bar jeder Vernunft, und so war das Haus gut besucht mit anderen Künstlern der beiden Veranstaltungsorte, Freunden, Presse und mir.
Es sollen wohl auch viele Damen aus Vorabendserien wie Gute Zeiten… unter den Gästen gewesen sein, wie mir noch vor Ort aufgeregt berichtet wurde 😉 Ich selber habe einen Juror aus Heidis Topmodelcasting erkannt und natürlich Herrn Jan-Henrik Scheper-Stuke den Junior Chef von Edsor Kronen, und er hat mir NICHT zugelächelt obwohl ich eine Krawatte trug.

Aber nun zu Désirée Nick und ihrer Show.
Ich hatte ein bisschen Unbehagen als ich die Einladung bekam, denn mein Bild von Frau Nick als Königin des Dschungelcamps und Klatschkolumnistin bei RTL ist (war) nicht das Beste. Aber ich hatte die Ahnung, dass Sie mir auf einer kleinen Bühne mit Berliner Bezug besser gefallen wird als auf der „Großen“ Bühne in Australien. Und dem war dann auch so.

Desiree Nick, Bar jeder Vernunft

Gleich mit dem ersten Stück, in dem es um Bouletten und Berlin ging, eroberte Sie mein Herz. Was mir an Ihr gefällt ist, dass Sie auf der Bühne zu sich genauso frech, rotzig und überheblich ist wie sonst im TV nur zu anderen.Sie weiß, dass es Frauen gibt mit besseren Gesangsstimmen… aber das stört Sie nicht und mich ab mitte des Abends auch nicht mehr.

In der Pause traf ich noch einen Bekannten von Berlin.de und konnte ein Paar Bilder der Location machen. Das jugendstil-Spiegelzelt in der die Bar untergebracht ist, ist für mich eine der schönsten Bühnen der Stadt.
Wikipedia weiß zu Berichten:
Das im Jugendstil gehaltene Spiegelzelt wurde 1912 in den Niederlanden als Danse Paleis erbaut. Ursprünglich diente es als saisonales Ball- und Tanzzelt in den mondänen Seebädern Flanderns und der Niederlande. Noch 1920 konnte man es auf der Weltausstellung in Antwerpen bewundern, bis es aus der Mode kam. Der Produzent Ueli Hirzl erwarb es Anfang der 1980er Jahre und übergab es 1992 an die Begründer der Bar jeder Vernunft, Lutz Deisinger und Holger Klotzbach (früheres Mitglied der anarchistischen Kabarettgruppe Die 3 Tornados).

Am Ende der Veranstaltung bekam ich sogar noch ein Foto mit der Dame.
Ich kann jedem Berlinbesucher aber auch Bewohnern sowie Ureinwohnern einen Abend mit Frau Nick ans Herz legen.

Danach ging es dann noch zu Curry36 am Zoo und danach wieder einmal mit drive-now in Richtung Bett.

Mehr Fotos gibt es auf der Seite von AM ENDE DES TAGES

Platoon Kunsthalle, Eröffnung

Veröffentlicht: Juli 20, 2012 in Event, Kultur, Party
Schlagwörter:, , , ,

Gestern eröffnete die Platoon Kunsthalle direkt neben dem White Trash.
Aus 34 Kontainern in stylischem Grün hat die Platoon Kunsthalle jetzt für zwei Jahre Quartier bezogen in der Schönhauser Allee 9. Die Eröffnung fand in in der Tradition der legendären Donnerstagsbar statt (wieder eine Tradition die ich nicht kannte). Es war rappeldickevoll, die Schlange vor dem Einlass schier Endlos. Musik, Stimmung und Bierpreise waren Top. Auch wenn es einigen zu verrucht, quirlig und eng war, ich brauch ja nicht viel Platz 😉

Die zentral angelegte Bar ist echt beeindruckend und das Personal dahinter professionell und routiniert. Liveacts spielten teilweise auf den Treppen zwischen den Menschen, eng, chaotisch, pulsierend.

Ich kam mit ein paar netten Damen ins gespräch, meist Touristen wie ich oder frisch zugezogene Spanierin. Wir alle beteurten unsere Liebe zu Berlin und hatten eine schöne Zeit.


i<3berlin

Unterkünfte buchen in Berlin

Veröffentlicht: Juli 16, 2012 in Service
Schlagwörter:, , ,

Wer in Berlin ist, muss – so toll wie die Stadt ist und so viel sie zu bieten hat – ja irgendwann einmal auch schlafen.
Und da ich ja hier im Netz unterwegs bin dachte ich mir, stelle ich euch doch mal in loser Folge Möglichkeiten vor in Berlin Übernachtungsmöglichkeiten zu recherchieren und zu buchen.

So gern wie ich in Hotels einchecke, sind mir doch oft Appartements lieber, weil persönlicher. Auch finde ich es spannender, mit Berlinern in einem Haus zu wohnen, wenn auch nur für kurze Zeit.

Und wenn Ihr stylische und große Appartements wollt schaut mal bei www.go-apartments.com vorbei.

Die Homepage macht einen modernen, freundlichen eindruck. Ich habe mich natürlich erstmal in der Rubrik Reiseblog umgesehen, ist ja logisch 😉
Der Inhalt erinnert mich an Onlinegästebücher. Mir gefällt dieses Stichpunktartige. Jeder Berlinbesucher beantwortet kurz und knackig

  • Reiseerlebnis
  • gefallen hat
  • Empfehlungen

Vielleicht übernehme ich das abgewandelt auch in meinen Blog 😉

In der Rubrik Stadtführer versucht go-apartments, einen Überblick über die touristischen Möglichkeiten zu geben, die Berlin bietet.
Hier wünschte ich mir ein paar mehr weiterführende Links, zum Beispiel zu den Möglichkeiten in und um die Stadt herum Golf zu spielen.

Aber zurück zur eigentlichen Bestimmung der Seite: Ich möchte auf Ihr ein Appartement buchen.
Das Suchen per Kalender funktioniert problemlos. Die Unterkünfte werden mit Texten und Bildern gut beschrieben. Der Lageplan von Google Maps zeigt gut, wo es mich in Berlin hinverschlägt.
Mein Favorit ist das Appartement „Midnight Coffee„, einen Erlebnisbericht kommt, sobald ich dort genächtigt habe.