Mit ‘Berlintourist’ getaggte Beiträge

Berliner Kneipenchor

Veröffentlicht: März 22, 2012 in Event
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Ich bin gestern Abend ohne große Erwartungen zu einem Aiftritt des Berliner Kneipenchors nach Neukölln gefahren, ich wollte endlich einen Freund und Mitglied des Chors live singen hören und mit Simon ein gepflegtes Sangesbier trinken.
Per Facebook hatten sich für den Event über 150 Leute „angemeldet“, aber das kennt man ja dachte ich mir. Weit gefehlt, das Ä ist fast aus allen Nähten geplatzt. Der Laden liegt unweit vom U-bahnhof Rathaus Neukölln, und ist wohl regelmäßig Veranstaltungsort für Musiker, Künstler, Bands. Der Kneipenchor trat hier das erste mal auf.

Als wir ankamen war der Laden schon rappeldickevoll, wir haben uns schnell noch ein Bier geschnappt dem Paul Fritze hallo gesagt, bei dem wir letztens so lecker essen waren, und der auch vor Ort war und dann ging es auch schon los. Ich wollte ja erst noch meckern, warum diese hochgewachsene Frau sich da bis in die erste Reihe vorkämpft, durfte Sie aber, Sie ist die Dirigentin des Chor. Tja, ich und Fettnäpfchen.
Mein musikalisches Gehör ist nicht ganz so stark ausgebildet, aber ich kann erkennen wenn mir Musik bzw. Gesang gefällt… und das tat es. Ein ganz großes Danke an der Chor.

Der Berliner Kneipenchor stellt sich auf seiner Seite wie folgt vor: „Hallo, wir sind der Berliner Kneipenchor. Wir sind Jungs, Mädchen, Damen und Herren aus unterschiedlichen Bezirken, die sich jede Woche treffen, um gemeinsam Lieder von Jay Z, Abba, Phoenix und Münchener Freiheit zu singen.

Kneipenchor Berlin singt New York von Alicia Keys. Leider nur 01:43.
Die gute Nachricht ist, dass an diesem Abend der RBB vor Ort war und gefilmt hat.

Männer von Herbert Grönemeyer hab ich ganz mitgeschnitten.

Ich bin auf den Bericht im RBB gespannt und werde den Link in die Mediathek hier posten.

Bis dahin, hier gibt es tolle, stimmungsvolle Bilder auf mitvergnügen.

Meine Learnings des Abends:

  • Auch wenn du keine Lust mehr aufs Ausgehen hast, rappel dich auf.
  • Bier und Stimme passen zusammen
  • Wer in Berlin lebt braucht kein DSDS
  • Ich brauche ein Smartphone besser als das IPhone3 😉

Achja, und ich habe jetzt einen eigenen youtubekanal 🙂
Hier der Kanal vom Kneipenchor

Das Bröhan-Museum ist eines der führenden Spezialmuseen für Jugendstil, Art Deco und die Berliner Secession.

Aufmerksam wurde ich auf das Museum letzte Woche ganz ohne Internet, Twitter oder eine Facebook-Event Einladung. Ganz klassische durch ein Plakat im U-Bahnhof.

Auf dem Plakat wurde eine Sonderausstelung mit dem Namen Bilderbuch des Berliner lebens des Malers Hans Baluschek beworben.

Also habe ich mich Heute, am Sonntag aufgemacht und bin los in Richtung Schloß Charlottenburg.

Der Eintrittspreis beträgt 6,- €, die Öffnungszeiten sind Dienstags bis Sonntags 10:00 bis 18:00.  Jeden 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei für alle.

Fotografieren ist NICHT erlaubt, was mit Museen immer erstmal unsympatisach macht, aber die Aufpasser können ja nicht überall sein 😉

Das Museum  folgt dem Prinzip der Präsentation von Kunstobjekten als Raumensembles (ja OK hab ich abgeschrieben, aber es stimmt), ich finde es immer viel anschaulicher Alltags- sowie Kunstgegenstände in Ihrem natürlichen Habitat zu erleben.

Schwerpunkte in der Sammlung des Museums sind Arbeiten des belgischen und französischen Art Nouveau, des deutschen und skandinavischen Jugendstils sowie Ensembles des französischen Art Deco.

Ich als ausgewiesener Jugendstil und Art Deco Liebhaber habe mich gleich sehr wohl gefühlt. Im Erdgeschoß empfängt einen gleich erst einmal schöne Glaskunst von Herrn Emile Gallé, und die ersten Zimmer eingerichtet wie um 1900. An je einer Wand der Räume sind gut beleuchtete Vitrinen aufgebaut in der sich Gebrauchsgegenstände  wie Geschirr und Besteck ausgestellt sind. Die Möbel sind unter anderem von  Hector Guimard, Eugène Gaillard sowie Louis Majorelle.

Jean Lambert-Rucki, vertreter des Kubismus ist mit einer umfangreichen Gemäldegruppe und Skulpturen vertreten und ergänzt adäquat die französischen Art Deco-Möbel auf der Etage.

1. Obergeschoss: Bilder- und Silbergalerie

Hi Dad im Admiralspalast

Veröffentlicht: November 12, 2011 in Kultur
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Ich Glückspilz habe diese Woche Tickets für die Show „Hi Dad“ im Admiralspalast bei business-on.de gewonnen. Ich habe gehört, dass das Stück ein Sequel von Caveman ist.Da ich von Caveman sehr viel positives gehört habe, war ich natürlich neugierig.

Auf der Seite von Hi Dad finden wir folgende Ankündigung: „Wenn sich Nachwuchs ankündigt trifft Mann auf ungeahnte Herausforderungen, die ihn zwingen über sich selbst hinaus zu wachsen. Der erste Besuch beim Frauenarzt! Wie natürlich darf eine natürliche Geburt sein? Wie rede ich mit meinen Kumpels über Ängste? Kann man Kinderwagen auch frisieren und wann wird es wieder so sein, wie früher?

Auch Männer haben es dann nicht leicht. In HI DAD geht es auf amüsante Weise um all die Ängste und Katastrophen, aber auch die schönen und stillen Momente, welchen ein werdender Vater ausgesetzt ist.

Der neue Solo-Comedy-Abend in der Regie von Esther Schweins ist die zweite Zusammenarbeit mit Premierendarsteller Kristian Bader und knüpft an den schon zehn Jahre währenden Erfolg ihrer Inszenierung von Caveman an

Ich persönlich habe eine zwiegespaltene Meinung zu dem Stück und dem Darsteller. Als Top-Zielgruppe,… als Vater schmunzelt, lacht und schluchzt man natürlich mit Herrn Felix Theissen mit, aber ich wurde die ganze Zeit dass Gefühl nicht los als ob zwischen der Bühne und mir eine Mattscheibe existiert und ich mir das Stück auch gut im Fernsehn in einem der dritten Programme hätte anschauen können, es fehlte „der Funke“, „der Zauber“,… oder saß ich einfach nur zu weit weg (10 Reihe), ich weiss es nicht genau.

Nach der Vorstellung gab es natürlich noch eine original berliner Currywurst im Bier´s, lecker wie immer.

Ich hatte gestern das Vergnügen meinen neuen Anzug das erste mal standesgemäß auszuführen. Ich war zur Premierenvorstellung des Bühnenprogramms Pyjama Party von Malediva ins Tipi am Kanzleramt geladen.

Der Berlintourist bei Malediva im TipiJetzt musste ich doch gearde mal auf die Seite von Malediva gehen und schauen wie die Jungs denn selber nennen was Sie machen. Ich lese da von Boulevardkomödie, was die Sache ziemlich gut trifft.

Das schwule Pärchen agiert diesmal auf einer Bühne, die nur aus einem Riesen Bett besteht, wieder als Großmeister des gehobenen Ehekrachs.

Ich als Hete bin ja seit jeher fasziniert von homosexuellen „Pärchenstudien“. Es ist für mich immer beruhigend zu sehen das die Ärmsten ja fast genau die gleichen Probleme haben wie alle Pärchen.

Begeistert hat mich an dieser Veranstaltung der Premierencharakter, der bei meinen vielen Besuchen im Tipi noch nie so präsent war. Da kamen Texte wohl nicht so wie geprobt und erzeugten beim Mitspieler sowie beim Publikum für herrliche Lacher, da gab es Hänger beim Singen die Ihnen niemand übel nahm.

Ich hoffe das Stück bleibt auch bis zur letzten Vorstellung so liebevoll Chaotisch.

Der Berlintourist vor dem Tipi

Der Himmel über Berlin

Das Zelt