Mit ‘Museum’ getaggte Beiträge

Also das Museum Hamburger Bahnhof trifft meinen Geschmack mit seinen Ausstellungen hier in Berlin immer wieder. Eine Jahreskarte kostet mich 80,- Euro, und ich bin echt am überlegen.
Das tollste ist wohl, wie meine charmante Begleitung heute anmerkte, dass es ein Museum ist was zur interaktion einlädt, wenn nicht sogar auffordert. So war es ja auch schon im Januar diesen Jahres bei Cloud Cities von Tomás Saraceno.

Hier der offizielle Pressetext zur Ausstellung:
Erstmals werden die Werke des in New York lebenden Künstlers Anthony McCall in einer Einzelausstellung in einem deutschen Museum präsentiert. McCalls einzigartige Lichtprojektionen, die er seit den 1970er Jahren entwickelt hat, existieren an den Grenzen von Kino, Skulptur und Zeichnung: animierte Linien werden in einen dunklen, mit leichtem Dunst gefüllten Raum projiziert, so dass der Betrachter in die Lichtkegel eintreten und ihre Gestalt verändern kann.


DAS TOLLE UND DAS SCHLIMME AN DIESER AUSSTELLUNG IST, IHR MÜSST SIE SELBST ERLEBEN, die Fotos und die Worte des Künstlers bringen nicht viel. Im besten Fall machen sie neugierig. Deswegen spare ich mir an dieser Stelle zu beschreiben wie toll es ist in diesen Darkroom mit Skulpturen aus Licht.


TIPP:
Setzt euch, vieleicht mit eurer Liebsten, in einer der Wigwams aus Licht und Nichts und beobachtet die Veränderungen der sich bewegenden Wände.


ANTHONY MCCALL.
FIVE MINUTES OF PURE SCULPTURE
20. APRIL – 12. AUGUST 2012

Webseite zur Ausstellung

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Das Bröhan-Museum ist eines der führenden Spezialmuseen für Jugendstil, Art Deco und die Berliner Secession.

Aufmerksam wurde ich auf das Museum letzte Woche ganz ohne Internet, Twitter oder eine Facebook-Event Einladung. Ganz klassische durch ein Plakat im U-Bahnhof.

Auf dem Plakat wurde eine Sonderausstelung mit dem Namen Bilderbuch des Berliner lebens des Malers Hans Baluschek beworben.

Also habe ich mich Heute, am Sonntag aufgemacht und bin los in Richtung Schloß Charlottenburg.

Der Eintrittspreis beträgt 6,- €, die Öffnungszeiten sind Dienstags bis Sonntags 10:00 bis 18:00.  Jeden 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei für alle.

Fotografieren ist NICHT erlaubt, was mit Museen immer erstmal unsympatisach macht, aber die Aufpasser können ja nicht überall sein 😉

Das Museum  folgt dem Prinzip der Präsentation von Kunstobjekten als Raumensembles (ja OK hab ich abgeschrieben, aber es stimmt), ich finde es immer viel anschaulicher Alltags- sowie Kunstgegenstände in Ihrem natürlichen Habitat zu erleben.

Schwerpunkte in der Sammlung des Museums sind Arbeiten des belgischen und französischen Art Nouveau, des deutschen und skandinavischen Jugendstils sowie Ensembles des französischen Art Deco.

Ich als ausgewiesener Jugendstil und Art Deco Liebhaber habe mich gleich sehr wohl gefühlt. Im Erdgeschoß empfängt einen gleich erst einmal schöne Glaskunst von Herrn Emile Gallé, und die ersten Zimmer eingerichtet wie um 1900. An je einer Wand der Räume sind gut beleuchtete Vitrinen aufgebaut in der sich Gebrauchsgegenstände  wie Geschirr und Besteck ausgestellt sind. Die Möbel sind unter anderem von  Hector Guimard, Eugène Gaillard sowie Louis Majorelle.

Jean Lambert-Rucki, vertreter des Kubismus ist mit einer umfangreichen Gemäldegruppe und Skulpturen vertreten und ergänzt adäquat die französischen Art Deco-Möbel auf der Etage.

1. Obergeschoss: Bilder- und Silbergalerie

Am Samstag war ich im Hamburger Bahnhof bei einer Ausstellung die ich fast verpasst hätte. Aber so ist es wohl mit Dingen die man sich fest und lange vorher vornimmt 🙂

Das Museum selbst sagt über die Ausstellung:
Tomás Saraceno sprengt mit seinen Installationen die traditionellen Auffassungen von Ort, Zeit, Erdanziehung und traditioneller Vorstellungen von Architektur. Seine Werke sind utopisch und laden zum Mitwirken ein, sie nähern den Himmel und die Erde an, Gärten sind in der Luft angesiedelt und Besucher können ihren Traum vom Fliegen verwirklichen. Er orientiert sich an Seifenblasen und der ungeheuren Stärke und Flexibilität von Spinnweben.“

Die Ausstellung läuft vom 15. September 2011 bis zum 19. Februar 2012. Ich war recht früh da, so gegen 13:00 Uhr, an der Schlange zur Kasse musste ich nur knapp 20min. warten, nichts im Gegensatz zu den Schlangen die es vor den Attraktionen gab.

Weitere tolle Bilder findet Ihr hier auf Flickr.